Frauen mit Kindern
Teilzeit nach Karenz und längere Erziehungspausen drücken die Bemessungsgrundlage. Studien zur Gender-Pension-Gap in Österreich zeigen Differenzen von bis zu 40 Prozent zur Pension männlicher Vergleichsgruppen.
Mit dem Antritt der staatlichen Pension fällt das Einkommen oft auf 50 bis 60 Prozent des letzten Aktivgehalts. Diese Differenz heißt Pensionslücke. Berechnen Sie in unter zwei Minuten, wie groß Ihre persönliche Lücke ist — und mit welchem monatlichen Vorsorgebetrag Sie sie schließen können. Kostenfrei, ohne Anmeldung, alle Eingaben bleiben lokal im Browser.
Diese Lücke lässt sich schließen — mit dem richtigen Plan für Ihre Situation.
Karenzzeiten, betriebliche Vorsorge, Sonderverträge, Pensionskontonachkauf — der Rechner kann das nicht. Im kostenfreien Erstgespräch rechnen wir's individuell durch.
Hinweis: Die Berechnungen auf dieser Seite sind unverbindliche Schätzungen auf Basis vereinfachter Formeln (APG-Faustformel mit Höchstbeitragsgrundlage 2026). Für rechtsverbindliche Auskünfte über Ihre voraussichtliche staatliche Pension nutzen Sie das Pensionskonto der Pensionsversicherungsanstalt oder den AK-Pensionsrechner. Vorsorge-Simulationen unterstellen konstante Renditen und Steuerannahmen — tatsächliche Werte können abweichen. Diese Seite ist keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Stand: April 2026.
Die Pensionslücke ist die Differenz zwischen dem letzten aktiven Einkommen und der staatlichen Pension. In Österreich liegt die staatliche Pension je nach Versicherungsverlauf bei rund 50 bis 70 Prozent des letzten Brutto-Gehalts. Wer im Ruhestand seinen Lebensstandard halten will, braucht typischerweise 70 bis 80 Prozent des aktiven Einkommens.
Die Differenz ist die Pensionslücke — sie wird in der Regel durch private Vorsorge geschlossen: Lebensversicherung mit Pensionsbaustein, fondsgebundene Vorsorge, betriebliche Pensionszusage oder Eigenheim als mietfreies Wohnen.
Die staatliche Pension in Österreich wird nach dem Allgemeinen Pensionsgesetz (APG) berechnet — jedes Versicherungsjahr trägt 1,78 Prozent des durchschnittlichen Lebenseinkommens zur Pension bei. Das klingt zunächst plausibel, hat aber drei Effekte, die im Aktivleben oft unterschätzt werden:
Die Pension orientiert sich am durchschnittlichen Verdienst aller Versicherungsjahre — nicht am höchsten Gehalt am Karriereende. Wer am Ende mehr verdient hat, sieht eine größere Lücke.
Einkommensanteile über der Höchstbeitragsgrundlage (2026 rund 6.930 € brutto/Monat) werden für die Pension nicht berücksichtigt. Höhere Einkommen erzeugen darum überproportional große Lücken.
Kindererziehungszeiten, längere Arbeitslosigkeit, Auslandsaufenthalte oder Selbstständigkeit ohne SVS-Vorsorge mindern die durchschnittliche Bemessungsgrundlage spürbar.
Teilzeit nach Karenz und längere Erziehungspausen drücken die Bemessungsgrundlage. Studien zur Gender-Pension-Gap in Österreich zeigen Differenzen von bis zu 40 Prozent zur Pension männlicher Vergleichsgruppen.
SVS-Beiträge orientieren sich am steuerlichen Gewinn — wer aus betrieblichen Gründen geringere Gewinne ausweist, baut weniger Pension auf. Hier kommt zusätzlich die Frage der betrieblichen Pensionszusage ins Spiel.
Wer vor dem Regelpensionsalter in Pension geht, verliert pro Jahr 5,1 Prozent als Abschlag — kumulativ und lebenslang. Auch die fehlenden Beitragsjahre wirken doppelt.
Ab der Höchstbeitragsgrundlage zählt jeder weitere Euro nicht mehr für die Pension, fließt aber weiter ins Lebensstandard-Niveau ein. Die Lücke skaliert mit dem Einkommen.
Ob private Vorsorge, betriebliche Lösung oder Eigenheim — keine Variante ist für sich allein perfekt. Die richtige Mischung hängt von Einkommen, Familiensituation und Risikoneigung ab. Hier die drei wichtigsten Bausteine im Überblick:
Klassische oder fondsgebundene Lebensversicherung mit Pensionsbaustein. Auszahlung wahlweise als Einmalbetrag oder lebenslange Rente. Steuerlich begünstigt nach mindestens 10 Jahren Laufzeit. Renditeerwartung je nach Veranlagungsmix zwischen 2 und 6 Prozent netto.
Für Unternehmer und leitende Angestellte besonders attraktiv: Beiträge sind Betriebsausgabe, Kapital ist insolvenzgeschützt, Auszahlung als Rente begünstigt. Detail-Beratung sinnvoll — Konstruktion erfordert sorgfältige Abstimmung mit Steuerberatung.
Wer mit Pensionsantritt schuldenfrei wohnt, spart sich monatlich 800 bis 1.500 € Miete. Das wirkt wie eine private Pension ohne Veranlagungs-Risiko — bindet aber Liquidität in einer Immobilie.
Der Rechner auf dieser Seite ist eine Schätzung. Für die rechtsverbindliche Auskunft über Ihre voraussichtliche staatliche Pension nutzen Sie die offiziellen Plattformen der österreichischen Sozialversicherung und Arbeiterkammer — beide kostenfrei und mit Login-Anbindung an Ihr persönliches Pensionskonto.
Ihre persönlichen, gesammelten Versicherungszeiten. Login mit Handysignatur oder ID Austria.
Frei nutzbar ohne Login. Schätzt Pensionshöhe und Antrittsalter auf Basis Ihrer Eingaben.
Frühestmögliches Pensionsantrittsalter inklusive Schwerarbeit, Korridor und Langzeitversicherten-Regelung.
Der Rechner auf dieser Seite arbeitet mit Faustformeln und Standard-Annahmen. Ihre persönliche Situation hat Details, die ein Algorithmus nicht kennt: Karenzzeiten, Sonderverträge, ausländische Versicherungszeiten, betriebliche Vorsorge, Familienkonstellation. In einem kostenfreien Erstgespräch sehen wir uns Ihren Pensionskontoauszug an und rechnen die Pensionslücke individuell durch — mit konkreten Vorschlägen, welche Vorsorgekonstruktion für Sie sinnvoll ist und welche nicht. Ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.